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iPod touch 2. Generation

Nun bin ich seit knapp einem halben Jahr Besitzer eines iPod touchs von Apple. Grund für den Kauf war damals vorallem, dass das mein alter iPod mini endgültig die Hufe hochgerissen hatte: der Akku lief vielleicht noch 20 Minuten, das Befüllen ging nur noch mühsam und die Festplatte schien auch schon ein paar Macken zu haben, den Titel liefen verzerrt oder mit Aussetzern. Ich fühlte mich ein wenig an die Zeit der ersten CD-Walkmen erinnert.

Doch zurück zum iTouch, wie ihn einige Leute liebevoll nennen, obwohl iTouch eigentlich eine Logitech Tastatur ist, die ich auch mal mein Eigen nannte. Ich schweife schon wieder ab...

Ja, der iPod touch ist Klasse. Denn er tut was er soll: Internet, Musik, Fotos, Videos. Und mit ein paar Apps kann man ihn getrost als Handyersatz verwenden, den selbst telefonieren ist mittels Skype möglich. Man brauch bloss ein geeignetes Headset dafür.

Dennoch gibt es ein paar Dinge, die mich wirklich stören, auf die ich im Folgendene ein wenig näher eingehen möchte:

Ich nutze die WLAN-Fähigkeit des iPods sehr oft. Allerdings begrenzt das die maximale Akkulaufzeit sehr und so möchte ich doch gerne immer wieder das WLAN ausschalten, was nur über die Menüführung:  Einstellungen - Wi-Fi - Schieberegler Wi-Fi möglich ist. Wäre es da nicht sinnvoller, wenn man einfach nur mit dem Finger auf das sowieso schon vorhandene WLAN-Signalstärken-Symbol klickt und dann selbiges an oder ausschalten kann.

Noch schöner wärs dann auch, wenn man gleich ein paar nützliche Informationen wie Kanal, Senderate und Übertragungsstandard (802.11*) angezeigt bekäme. Oder der Klick auf das WLAN-Symbol zumindestens ein Shortlink zum Wi-Fi Menü wäre.

Selbiges dann auch für das Akku-Symbol, was mir wie die App iStat gleich noch die mögliche Musik und Videoabspielzeit anzeigt.

Genauso gut könnte dann auch ein Klick auf Uhrzeit mich ins "Uhr" Menü führen. Aber besser wäre das eben, wenn die Symbole nur ein Widget, so wie bei OS X, einblenden würde.

Soviel zur durchdachten Menüführung.

Was mich dann noch aufstößt ist der unsägliche Fehler, dass jedes App in der Lage ist, sich genau nach der Neigung des iPods zu richten, egal wie man ihn hält. Was aber nicht geht, ist dass sich ein youtube-Video um 180°C mitdreht, wenn man grad mal den iPod mit EInschaltknopf rechts hält.

Das Selbe gilt für die Icons die sich in keinster Weise mitdrehen sondern immer starr auf Standard bleiben. Grade da wäre es leicht das Ganze korrekt auszurichten, da diese Quadratisch und in 4x4 Reihen angeordnet sind.

Der nächste nervige Fehler ist diese unsägliche Autokorrektur. Sie mag ja ganz nett sein, aber wieso lässt sie sich dann nicht, wie bei fast allen Mobiltelefonen mittels einer Tastenkombination ausschalten?

That Sicks Apple. Ich mein natürlich That sucks Apple.

Und warum kann man Mails die man löschen will immer nur einzeln auswählen? Da habt ihr so schön gezeigt, was alles mit Fingergesten möglich ist und dann versagt ihr am kleinen Bruder eures Prestigobjekts, dem iPhone.

Mittelfinger auf die erste Mail, mittels Zeigefinger scrollen bis auf die Letzte zu löschende, meinetwegen noch mittels extra tippen bestimmte Mails auslassen und dann könnte man alle ausgewählt haben die gelöscht werden sollen. Geht doch sonst auch mit jedem Scheiss?

Genauso gut könnte es auch endlich mal einen vernünftigen Wecker geben. Nicht, dass dieser nicht funktionieren würde, aber warum darf man den keinen eigenen Song, beispielsweise den Klassiker "Du hast" von Rammstein auswählen, um munter und vergnügt in den neuen Tag zu starten?

Das ist doch immer noch ein Musikabspielgerät. Sogar digital. Da sollte sowas doch möglich sein.

Ach Apple...

 

By Matthias

Backup mit rsync

Backups tätige ich komplett mit rsync. Um beispielsweise von einem Server aus per SSH eine Kopie des Homeverzeichnisse zu ziehen, benutze ich folgenden Befehl:

rsync -Lauvz --progress -e 'ssh -p 12345' user@host :~/ ~/Backup/

L ermöglicht auch symlinks als Verzeichns bzw. Datei mitzukopieren, die ansonsten auf dem Backup nicht vorhanden wären bzw. mangels passendem Pfad und/oder Rechten nicht angelegt werden könnten.

 a steht für Archive und umfasst eine paar Schalter wie r für rekursive, p für perms, was einem die Nutzerrechte beibehält, g die Gruppenrechte und o für Owner, also Besitzer.

u für update holt die Daten nur bei Änderungen, lässt sie ansonsten auf dem Ziel unverändert.

v für verbose, also geschwätzig, zeigt ein paar mehr Informationen als üblich.

z benutzt die zip-Kompression und spart so ein wenig Platz auf dem Backup.

progress ist sehr interessant, da es jeglichen Fortschritt der Datenübertragung anzeigt, inklusive der Geschwindigkeit.

e ist wichtig, damit man überhaupt das Ganze per ssh übertragen kann. Ich setze den Befehl absichtlich in einfache Anführungszeichen, also als subshell, damit ich auch noch einen anderen Port mitübergeben kann.

Der Rest sollte sich dann von selbst erklären: Server (IP oder Adresse), Quellverzeichnis Zielverzeichnis.

Man kann das Ganze natürlich auch schön in einen cronjob packen, sollte aber vorher wenigstens ein passwortfreies Schlüsselpaar angelegt und per ssh-copy-id den public key an den jeweiligen host übertragen haben, sonst scheitert der cronjob an der Passwortabfrage.

By Matthias

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